Situationsorientierter Ansatz

 

 

Der Situationsorientierte Ansatz von Armin Krenz dient uns als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Er geht davon aus, dass die Kinder alles bisher Erlebte auf ihre Art verarbeiten. So ahmen sie in Rollenspielen nach oder verarbeiten beim Malen und Kneten. In all ihren Aktivitäten und sozialen Auseinandersetzungen spiegeln sich ihre Erfahrungen.

 

Durch ihre Aktion lernen die Kinder ihre Erfahrungen zu verstehen, das Gelernte selbst auszuprobieren, eigene Erfahrungen machen, erlernen soziale und emotionale Kompetenzen im Miteinander oder geben z.B. auch dem Nichtverstehen, dem Verletzt sein und ihrer Unsicherheit in ihrem Handeln Ausdruck.

 

Kinder lernen ausschließlich in guter Atmosphäre, wenn sie sich wohl fühlen und wenn sie einen emotionalen Bezug haben. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder zu beobachten, ihre Themen aufzugreifen, ihnen eine Atmosphäre und Möglichkeiten zu schaffen, in der sie sich ausprobieren, erfahren und somit selbst bilden können.

 

Da die Angebote in der Kita so immer auch abhängig von den Lebensbedingungen und Biographien der Kinder sind, gibt es keinen Lehrplan, der sich jedes Jahr wiederholt, sondern die Inhalte und Themen verändern sich und sind vielfältig wie eben auch die Familien, die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte in der Kita verschieden und vielfältig sind.